Neu Edition Hinrichsen: Auftakt am 27. November im GRASSI · Eintritt frei · Anmeldung bis 20. November 
Culturecards

Geschichten zum Mitnehmen.

Culturecards verbinden Ausstellungsobjekte, Orte und Geschichten mit einer Karte. Vor Ort entdecken, digital vertiefen und als Erinnerung mitnehmen.

Eine Hand hält ein Tacheles-Kartenset in Folienverpackung über die Theke eines Museumsshops, dahinter Kunstbücher und eine Kasse.

Warum Culturecards in der Ausstellung?

Das Objekt bleibt im Mittelpunkt

Die Karte lenkt den Blick auf ausgewählte Werke, Objekte und Details. Das Digitale ergänzt, statt den Besuch auf den Bildschirm zu ziehen.

Eine Geschichte pro Karte

Jede Karte konzentriert sich auf einen Menschen, einen Ort, ein Objekt oder ein Ereignis. Kurz genug für den Besuch und offen genug für mehr.

Etwas bleibt

Die Karte kann mitgenommen, gesammelt und weitergegeben werden. Das Motiv erinnert auch später an die Geschichte und den Besuch.

So lassen sich Culturecards einsetzen

Nahaufnahme des Gesichts einer vergoldeten Figur mit verziertem Helm und Brustpanzer.

Explore

Ausstellungen und Orte entdecken

Karten führen zu ausgewählten Objekten, Orten und Details. Besucherinnen und Besucher suchen sie anhand der Abbildungen, vergleichen und entdecken per QR-Code die Geschichten dahinter.

Karte „Ganesha“ aus dem Grassi Museum für Völkerkunde: hinduistische Gottheit mit Elefantenkopf, Statue aus Indien, über 1.200 Jahre alt.

Collect

Eine Geschichte mit nach Hause nehmen

Einzelkarten gibt es direkt am Objekt, Themen-Packs am Ausgang, an der Kasse, im Shop oder bei Veranstaltungen. So wird aus dem Besuch ein Erinnerungsstück zum Mitnehmen und Sammeln.

Eine Hand hält einen Fächer aus Tacheles-Karten in Pastellfarben, vorn die Karte zur Chanukkia.

Learn

Gemeinsam lernen

Fertige Kartensets bringen unterschiedliche Personen, Orte, Objekte und Ereignisse in den Unterricht. Schülerinnen und Schüler arbeiten allein oder in Gruppen mit den Karten und vertiefen die Inhalte digital.

Eine Person zeichnet mit Bleistift eine Kippa mit Davidstern auf eine weiße Karte, daneben Radiergummi und Stifte.

Create

Eigene Karten erstellen

Schülerinnen und Schüler recherchieren ein Thema und entwickeln daraus eigene Culturecards. Sie wählen Inhalte aus, prüfen Quellen und erzählen ihre Ergebnisse als kurze Geschichte.

Vom Objekt zur Geschichte

  1. Geschichten auswählen

    Welche Objekte, Orte oder Menschen sollen im Mittelpunkt stehen? Gemeinsam wählen wir die Geschichten aus, die euer Haus erzählen will.

  2. Karten entwickeln

    Aus jeder Geschichte entstehen ein Motiv, eine kurze Einordnung und die digitalen Inhalte. Gestaltung und Ton stimmen wir auf euer Haus, den Einsatz und das Publikum ab.

  3. Vor Ort einsetzen

    Einzelkarten begleiten ausgewählte Objekte. Themen-Packs und Editionen führen durch Ausstellung, Sammlung oder Stadtraum.

  4. Über den Besuch hinaus

    Karten führen zu weiteren Orten und Themen. Sie lassen sich als Themen-Pack, Edition oder Klassensatz weitergeben oder im Museumsshop anbieten.

Drei Formate

Einzelkarte

Für ein besonderes Objekt, einen Ort oder eine Veranstaltung.

Themen-Pack

6 Karten zu einer Ausstellung, einem Rundgang oder einem gemeinsamen Thema.

Edition

Ab 24 Karten für größere Sammlungen, Themen und institutionelle Projekte.

Schachtel der Edition Tacheles mit illustriertem Deckel: Davidstern, Chanukkaleuchter, Porträts und Kidduschbecher, Untertitel „Eine Reise durch das jüdische Sachsen“.

Pilotprojekt TACHELES

Gemeinsam mit dem Team TACHELES am smac entstand eine Edition mit 24 Culturecards und einer Startkarte. Die Karten erzählen jüdisches Leben in Sachsen aus unterschiedlichen Perspektiven und führen zu kurzen digitalen Geschichten.

Format
24 Karten + Startkarte in einer Box
Digital
Webapp direkt im Browser
Partner
smac (Team TACHELES), KF Education
Reichweite
über 300 Schulen in Sachsen, Auflage 1.000 Exemplare
TACHELES entdecken

FAQ

Häufig gestellte Fragen — und ehrliche Antworten.

Braucht es WLAN?

Für die digitalen Geschichten ja: Plane eine stabile Internetverbindung ein, egal ob WLAN oder mobile Daten. Beim ersten Öffnen wird die Geschichte im Browser zwischengespeichert.

Geht es ohne eigenes Handy?

Ja. In der Klasse reicht ein Gerät pro Kleingruppe. Der Text läuft zum Mitlesen automatisch mit, und auch die Bilder der Geschichte können Text enthalten. Kopfhörer sind deshalb nicht unbedingt nötig. Im Museum lassen sich der Stand und die gescannten Karten per QR-Code vom Leihgerät aufs eigene Handy übertragen.

Ist es barrierefrei?

Jede Geschichte lässt sich mitlesen, die Schrift skaliert mit, und die Karten funktionieren auch ganz ohne Bildschirm. Unsere Webapp orientiert sich an WCAG 2.1 AA. Inhalte in Leichter Sprache sind je Edition möglich.

Sind die Inhalte mehrsprachig?

Mehrsprachige Editionen testen wir gerade. Künftig wählt man die Sprache beim Start, und Leichte Sprache lässt sich dann als zusätzliche Variante anbieten.

Was ist mit Datenschutz?

Ohne Anmeldung: Wir erfassen keine Namen, keine E-Mail-Adressen und kein Werbe-Tracking. Für den Fortschritt wird eine anonyme Kennung vergeben, die an keiner Person hängt. Seitenaufrufe zählen wir ohne Cookies mit Umami auf einem eigenen Server in Deutschland.

Können digitale Inhalte später geändert werden?

Änderungen besprechen wir mit euch. Welche Aktualisierungen möglich sind und wer sie übernimmt, legen wir für jede Edition fest. Jede Geschichte kann O-Töne enthalten oder eine automatische Sprachausgabe, die Texte in gesprochene Sprache umwandelt.

Was braucht ihr von uns?

Für den Einstieg brauchen wir euer Thema, eure Zielgruppe und den geplanten Einsatz, zum Beispiel in der Schule, im Museum oder zu Hause. Danach legen wir gemeinsam fest, welches Material, welche Ansprechpersonen und welche Freigaben nötig sind.

Wie unterscheiden sich Culturecards von einem Audioguide?

Bei Culturecards steht die gedruckte Karte im Mittelpunkt: Im Museum lädt sie dazu ein, Orte und Objekte in der Ausstellung spielerisch zu suchen und zu entdecken. Sie führt zu digitalen Geschichten und lässt sich mitnehmen und sammeln. Zu Hause lassen sich die Geschichten nach eigenem Interesse weiter erkunden.

Ihr sucht einen Audioguide? Meldet euch gern, auch den entwickeln wir bei Studio Bosco.

Wie kommen die Karten zu unseren Besucherinnen und Besuchern?

Ihr könnt die Karten in der Vermittlung einsetzen, einzeln oder als Themen-Pack ausgeben oder als Set anbieten. Welche Form passt, hängt davon ab, ob die Karten vor Ort bleiben oder mitgenommen werden sollen.

Fangen wir mit einem Workshop an.

Sprecht uns an, wir denken gern mit.

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